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Hallo, ich bin Ewa, wie kann ich helfen?

Der Wunsch nach Selbstständigkeit bleibt bis ins hohe Alter bestehen. Viele Seniorinnen und Senioren versuchen, ihren Alltag so lange wie möglich allein zu meistern – aus Stolz, aus Gewohnheit oder aus der Sorge, ihren Kindern „zur Last zu fallen“.

Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen das Alleinleben nicht mehr sicher ist. Veränderungen entstehen oft schleichend, sodass Angehörige sie lange Zeit unterschätzen. Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, wichtige Warnsignale frühzeitig zu erkennen und besser einzuordnen.

1. Wiederholte Stürze – ein deutliches Alarmzeichen

Stürze gehören zu den häufigsten Gründen für Krankenhausaufenthalte im Alter. Besonders problematisch: Viele Seniorinnen und Senioren verschweigen Stürze, weil sie keine Schwäche zeigen möchten.

Typische Warnsignale:

Schon ein einziger Sturz kann schwere Folgen haben – von Knochenbrüchen bis hin zu einem dauerhaften Verlust der Selbstständigkeit. Wiederholte Stürze sind daher ein sehr ernstes Zeichen dafür, dass Unterstützung notwendig wird.

2. Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit – auch in vertrauter Umgebung

Wenn ein Senior:

dann spricht vieles dafür, dass die alleinige Lebensführung nicht mehr sicher ist.

Solche Orientierungsprobleme können auf eine beginnende Demenz, aber auch auf körperliche Erkrankungen oder Medikamentennebenwirkungen hinweisen. In jedem Fall sollten Angehörige aufmerksam werden.

3. Vernachlässigte Körperpflege – ein stiller Hilferuf

Die persönliche Hygiene ist ein sehr sensibles Thema. Viele Seniorinnen und Senioren schämen sich zuzugeben, dass ihnen alltägliche Körperpflege schwerfällt.

Anzeichen können sein:

Meist steckt dahinter nicht fehlender Wille, sondern Überforderung: Die Dusche wirkt rutschig, das Gleichgewicht ist unsicher, das Aus- und Anziehen kostet zu viel Kraft. Vernachlässigte Körperpflege ist daher oft ein klares Zeichen, dass Unterstützung nötig wäre.

4. Unsichere Medikamenteneinnahme – eine unsichtbare Gefahr

Viele ältere Menschen müssen mehrere Medikamente täglich einnehmen. Fehler können hier schwerwiegende Folgen haben.

Warnsignale:

Solche Probleme sollten niemals unterschätzt werden – sie können Kreislaufprobleme, Stürze oder akute Notfälle auslösen.

5. Probleme bei Ernährung und Haushalt – wenn der Alltag nicht mehr funktioniert

Ein Blick in Küche und Kühlschrank sagt oft mehr als viele Worte.

Hinweise:

Wer früher gerne gekocht hat und nun fast gar nicht mehr isst oder nur noch „irgendetwas“ zu sich nimmt, ist häufig schlicht überfordert – körperlich, geistig oder beides.

6. Einsamkeit und sozialer Rückzug

Einsamkeit im Alter ist ein großes, oft unterschätztes Thema.

Warnzeichen:

Einsamkeit erhöht das Risiko für Depressionen, beschleunigt kognitiven Abbau und verstärkt körperliche Beschwerden. Regelmäßige menschliche Nähe und Gespräche sind hier mindestens so wichtig wie praktische Hilfe.

7. Stimmungsschwankungen und verändertes Verhalten

Verhalten und Persönlichkeit können sich im Alter verändern – und das ist oft mehr als „nur Laune“.

Beispiele:

Solche Veränderungen können mit Demenz, Depression, Überforderung oder Angst vor dem Alleinsein zusammenhängen. Auch hier ist Aufmerksamkeit und ein wertschätzender Umgang wichtig.

8. Überforderung im Haushalt – wenn alles zu viel wird

Der Haushalt ist ein guter Indikator dafür, wie gut jemand seinen Alltag noch bewältigt.

Auffälligkeiten:

Wenn alltägliche Aufgaben zunehmend liegen bleiben, zeigt das: Die Organisation des Alltags gelingt nicht mehr ohne Hilfe.

9. Gewichtsverlust oder auffällige Essgewohnheiten

Ernährung verändert sich oft unbemerkt:

Gründe können sein: fehlender Appetit, Schluckbeschwerden, Vergesslichkeit oder auch fehlende Motivation, nur für sich selbst zu kochen. Hier kann eine Betreuungskraft regelmäßige Mahlzeiten sichern und das Essen wieder zu einem sozialen Moment machen.

10. Häufige Anrufe, Angstphasen und innere Unruhe

Wenn ein Senior:

ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass das aktuelle Lebensmodell nicht mehr passt. Hinter diesen Anrufen steckt oft die Botschaft:
„Ich fühle mich unsicher. Ich möchte nicht allein sein.“

Was bedeutet das für Familien?

Niemand möchte vorschnell entscheiden, dass ein Senior „nicht mehr allein leben sollte“. Doch wenn mehrere der oben genannten Anzeichen gleichzeitig auftreten, ist es wichtig, ehrlich hinzuschauen.

Eine Betreuungskraft zu Hause kann dann:

So bleibt der Senior in seiner vertrauten Umgebung – aber nicht mehr auf sich allein gestellt.

Wie kann Felizajob unterstützen?

Unsere Betreuungskräfte leben mit im Haushalt des Seniors und unterstützen dort, wo es am wichtigsten ist:

Gerne erklären wir Ihnen unverbindlich, wie eine Betreuung zu Hause organisiert werden kann und welche Möglichkeiten es für Ihre individuelle Situation gibt.

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🌐 www.felizajob.de

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